Die Ausfallentschädigungen gem. Art. 8-9 der Verordnung stehen für Einzelpersonen und Unternehmen (auch gewinnorientierte) zur Verfügung, welche finanziellen Schaden aufgrund der Veranstaltungsverbote des Bundes oder anderen staatlichen Massnahmen (zB. verordnete Quarantäne) erlitten haben. Dies gilt für abgesagte wie auch verschobene Veranstaltungen (Art.8 Abs.1).

Als Grundlage für diese Entschädigung stehen belegbare finanzielle Schäden. Es werden maximal 80% des finanziellen Schadens ersetzt (Art.8 Abs.2). Wer bereits aus der Nothilfe (siehe Soforthilfe) Beträge erhalten hat, wird diese deklarieren müssen, da sie von den Ausfallentschädigungen abgezogen werden (Art.8 Abs. 3).

Gesuche für Ausfallentschädigungen werden über die Kantone abgewickelt (Art.9 Abs.1) – Zuständig ist der Kanton, in dem die gesuchstellende Person den Wohn- bzw. Geschäftssitz hat (Art. 9 Abs.2). Ausbezahlte Beträge müssen nicht zurückbezahlt, aber voraussichtlich als Einkommen versteuert werden. Interessierte Personen oder Unternehmen müssen sich auf den Webseiten ihrer Kantone über den Ablauf zum Einreichen von Gesuchen informieren.

Ein Überblick über alle Kantone (Kontakte, Massnahmen, Formulare) ist unter folgendem Link abrufbar: Kantonale Anlaufstellen