Henrik Dellbrügge (1972, Lüneburg) lebt und arbeitet in Zürich. In der Malerei erlebt er sich als "Resonanzfeld" eines komplexen, zeitlich und formal über weite Züge nicht planbaren bildnerischen Dialoges. Die abstrakt-expressionistischen Arbeiten lassen Assoziationen zu Architektur und Landschaft zu.
"Vorstellung und Phantasie sind in meinem künstlerischen Prozess nicht so entscheidend, sie dienen oft nur dazu, Anstoss zu sein für einen nächsten Schritt; was als bedeutungsvoll erscheint, kommt mir letztlich immer aus dem Bild entgegen. Es geht mir in der Malerei im Wesentlichen darum, mit Unsicherheiten umzugehen und einen offenen, riskanten aber sehr bewussten Dialog zu führen. Ein Werkziel ist erreicht, wenn es vorläufig keine Frage mehr gibt, die malerisch beantwortet werden kann."