Das Corona Virus stellt unser Leben in einer unvorstellbaren Weise auf den Kopf. Ein Ende der Ausnahmesituation ist nicht absehbar, und selbst wenn die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen gelockert werden, wird die Welt danach nicht mehr dieselbe sein.

Im Mai 2020 lancierten Visarte und die zukunft kuratieren den «Visarte Corona Call», einen Preis für bildende Kunst zur Krise. Der «Visarte Corona Call» bezweckt, künstlerische «Dokumente» der Corona-Krise in einer öffentlich zugänglichen Datenbank zusammenzutragen. Gefragt waren in der Ausschreibung Werke der bildenden Kunst, die Bezug auf die aktuelle Krisensituation nehmen und einen Beitrag zur Reflexion über Bedingungen und Befindlichkeiten einer bislang nicht erlebten Ausnahmezeit leisten.

Bis zum Eingabeschluss wurden 683 gültige Werke erfasst – damit übertraf die Teilnahme alle Erwartungen und bestätigte, welche Viruelnz das Thema für die Kunstschaffenden hat.

Am 18. August bestimmte die mit ausgewiesenen Expert*innen besetzte Fachjury – Tobia Bezzola, Christoph Doswald (Vorsitz), Peter Fischer, Antonia Nessi, Maya Rochat und Una Szeemann – sechs Preisträgerinnen und Preisträger. Dafür stand ihnen ein Preisgeld von CHF 24’000 zur freien Vergabe zur Verfügung.

Beni Bischof, Aino Dudle, Rosanna Monteleone, Nicolas Polli, Anna Rudolf und Gregor Vogel erhalten ein Preisgeld von je CHF 4’000.

Die Jury hat ausserdem die Absicht und das Ziel formuliert, mit einer Auswahl der eingegebenen Werke und Projekte eine Ausstellung zu organisieren, die in verschiedenen Landesteilen gezeigt werden soll. Dafür wurde eine Shortlist mit 39 Künstlerinnen und Künstlern oder Künstlergruppen evaluiert:

Weitere Informationen auf www.corona-call.visarte.ch