News, Covid-19-Gesetz, Abstimmung
Covid-19

Am 17. Dezember 2021 hat der Bundesrat die Geltungsdauer der Covid-19-Kulturverordnung bis Ende 2022 verlängert. Diese sieht vor, dass Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und Kulturschaffende nur solange berücksichtigt werden, wie behördliche Einschränkungen gelten. Hingegen werden die Nothilfe an Kulturschaffende sowie die Beiträge an die Transformationsprojekte unabhängig von einem allfälligen Wegfall von behördlichen Einschränkungen bis Ende 2022 ausgerichtet.

Mit den aktuellen epidemiologischen Entwicklungen und den neuen Massnahmen und Empfehlungen des Bundesrates häufen sich im Kulturbetrieb wieder die Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen: Weihnachtsfeiern, Firmenfeste, Amateurveranstaltungen mit professioneller Unterstützung oder internationale Tourneen. Just in dieser Ausgangslage erhalten die Kulturverbände Anfragen von verzweifelten Mitgliedern, deren Gesuche um Corona-Erwerbsersatz abgelehnt werden. Die Begründung der kantonalen Ausgleichskassen: Es seien aktuell im Kulturbereich keine vom Bund und den Kantonen verfügten Massnahmen in Kraft, die zu einer Entschädigung berechtigen würden.

Am 28. November 2021 hat das Volk ein zweites deutliches JA zum Covid-19-Gesetz verabschiedet, damit wurde auch die 3G-Strategie des Bundes und das Covid-Zertifikat gutgeheissen. Das Zertifikat ermöglicht die Durchführung und den Besuch von kulturellen Veranstaltungen in grösstmöglicher Sicherheit.

Visarte Schweiz unterstützt die eidgenössische Kampagne grundsätzlich: Für uns Künstlerinnen und Künstler ist die Inszenierung von Veranstaltungen existenziell. Wir empfehlen daher unseren Mitgliedern, sich mit dem Thema Impfung zu befassen.

Einkommenssituation der Kulturschaffenden hat sich erneut verschlechtert

Zum dritten Mal seit 2006 hat Suisseculture Sociale die Einkommenssituation der professionellen Kulturschaffenden in der Schweiz erhoben – die Resultate sind ernüchternd. Während 2016 50% der Kulturschaffenden 40'000 CHF oder weniger verdienten, so ist der Anteil 2021 auf knapp 60% angestiegen – losgelöst von Auswirkungen der aktuellen Covid-19-Krise. Ebenfalls zeigt sich erneut, dass die soziale Absicherung der Kulturschaffenden in der Schweiz im Pensionsalter und bei Erwerbsausfall mangelhaft geblieben sind. Die Anstrengungen der letzten zwanzig Jahre haben daran nur wenig geändert.

Schweizer Kunst 2020
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Die neue Ausgabe unserer Kunstzeitschrift ist ab sofort erhältlich!
Dieses Jahr steht der Beruf Künstler*in im Zentrum und wir fragen uns: Künstler*in – was ist das überhaupt? Ist das ein Beruf, ein Lebensentwurf, eine Haltung oder doch eher ein Handwerk oder vielleicht nur ein Hobby?

Die neue Leitlinie ist da!
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Eine Orientierungshilfe für bildenden Künstler*innen als Grundlage für die Aushandlung einer angemessenen Entschädigung.

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WARNUNG: betrügerische E-Mails im Umlauf
Im Moment kursieren betrügerische Mails von angeblich kaufinteressierten Privatsammlern. Sie behaupten Kunstwerke kaufen zu wollen, die ins Ausland transportiert werden sollen. Alle Kaufbedingungen werden akzeptiert und das Geld angeblich überwiesen. Nachdem die Überweisung in die Schweiz scheinbar nicht geklappt hat, erhält man einen Check und das Geld erscheint vorübergehend auf dem Konto, bis die Bank feststellt, dass die Checks nicht gedeckt sind und das Geld wieder abbucht. Inzwischen tritt der «Käufer» von einem Teil seines Ankaufs zurück und fordert die Rückerstattung eines Teilbetrags.
FAQ der Kunst